Herzlich Willkommen...

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Interessierte,

mit diesem Blog wollen wir als Gewerkschaft ver.di euch / Sie über aktuelle Vorgänge beim Baur-Versand Burgkunstadt transparent und schnell informieren und euch / Ihnen Gelegenheit geben, sich zu äußern.
Wir haben uns für diese Informationsverbreitung aus unterschiedlichen Gründen entschieden: Zum einen seid ihr / sind Sie so nicht mehr auf Gerüchte angewiesen, die ja alltäglich aufkommen, zum anderen kommen über diesen Kanal Informationen aus erster Hand blitzschnell zu Euch / Ihnen nach Hause.
Wir werden unser Bestes geben, so aktuell wie möglich, und so ausführlich wie nötig zu informieren. Gerne könnt ihr Euch / können Sie sich durch Kommentare einbringen. Zensur wird unsererseits bei Einträgen ausgeübt, die offensichtliich unfair sind, klar die Unwahrheit verbreiten oder ins Niveaulose abgleiten.
Wir wünschen uns und euch / Ihnen viel Spaß beim Lesen und Schreiben und Kommentieren.

Euer / Ihr ver.di-Blog-Team
___________________________________________________________________________

Montag, 30. Mai 2016

Arbeitnehmerrechte in Gefahr!

Ansehenswert:
https://aktion.arbeitsunrecht.de/

Noch mehr Informationen zu Aktionen, vor allem von Arbeitgebern unserer Region, die massiv gegen Betriebsräte vorgehen, gibt es hier zu erfahren.

Und auch durch die geplanten Freihandelsabkommen (TTIP, CETA, Tisa) sind Arbeitnehmerrechte in Gefahr!
Auf dieser Seite kann man unter anderem auch mehr über das Freihandelsabkommen CETA erfahren: CETA-Vertragstext

Freitag, 27. Mai 2016

Papst Franziskus äußert sich zu Arbeitnehmerrechten






In der heutigen Frühmesse in der Domus Sanctae Marthae richtete Papst Franziskus einen energischen Aufruf zu gerechten Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt und zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit den Gütern. Hatte sich der Papst in der gestrigen Audienz mit der Parabel über Lazarus mit dem Reichen befasst, der den armen Lazarus vor seiner Tür gar nicht erst bemerkt, wandte er sich heute ausgehend vom Tagesevaneglium den Reichen zu, die sich auf Kosten der Armen bereichern und sie ausbeuten.
Reichtum an sich bezeichnete Papst Franziskus als gut. Falsch hingegen sei die Annahme, den eigenen Reichtum als Bestätigung für Gottes Gunst zu betrachten. Damit richtete sich der Papst gegen das sog. Wohlstandsevangelium und erinnerte daran, man könne nicht dem Geld und Gott gleichzeitig dienen.
Papst Franziskus verurteilte scharf die Reichen, die die Arbeiter und Angestellten ausbeuten und sie zu Sklaven machen. In der ganzen Welt geschehe das. Der Papst führte als Beispiel einen Arbeitnehmer an, der einen Vertrag von September bis Juni erhält, allerdings ohne Rentenbeiträge und Krankenversicherung. Im Juni und Juli bleibe der Arbeitnehmer ohne Verdienst und müsse von Luft leben; erst im September erhalte er wieder einen Vertrag. „Die sich so verhalten, sind wahre Blutsauger und leben vom Aderlass der Menschen, die sie zu Sklaven der Arbeit machen.“
Papst Franziskus berichtete von einem weiteren Fall: Einer jungen Frau war ein Arbeitsplatz angeboten worden, elf Stunden für 650 Euro schwarz. „Wenn es dir zusagt, nimm an, wenn nicht, geh. Es gibt andere, hinter dir ist eine Schlange!“ Die Ausbeutung der Menschen in unserer Gesellschaft bezeichnete der Papst als „eine wahre Sklaverei“, von der wir glaubten es gebe sie heute nicht mehr. „Aber es gibt sie in unseren Städten.“
Papst Franzisku nahm Bezug auf die gestrige Generalaudienz und zeigte den Unterschied zwischen dem Reichen in der Parabel und den Ausbeutern auf. Der Reiche in der Parabel habe den armen Lazarus und seine Not nicht bemerkt, die Ausbeuter aber bereicherten sich auf Kosten der Armen, sie lebten vom Blut der Menschen. „Und das ist eine Todsünde“, mahnte der Papst.
„Denken wir an dieses Drama von heute: die Ausbeutung der Menschen, das Blut der Menschen, das zu Sklaven wird, die Menschenhändler und nicht nur diejenigen, die Prostituierte und Kinder für Kinderarbeit handeln, sondern der Handel – sagen wir – ‚in zivilisierter Form‘: Ich bezahle dich soweit, ohne Ferien, ohne Krankenversicherung, ohne … alles in Schwarzarbeit … aber ich werde reich!“ Papst Franziskus stellte abschließend fest, ein Glas Wasser im Namen Christi habe mehr Bedeutung als alle mit der Ausbeutung der Menschen angehäuften Reichtümer.

Mittwoch, 25. Mai 2016

Neues Schichtmodell für den Kundendialog

Seit Januar 2016 läuft im Kundendialog ein Test zu einem neuen Schichtmodell. Momentan finden dazu noch die Verhandlungen zwischen dem Arbeitgeber und dem Betriebsrat zur genaueren Ausgestaltung statt. Wir hoffen, dass hier kluge Entscheidungen getroffen werden, die sowohl den Interessen des Unternehmens u.a. zum Erhalt der Arbeitsplätze, aber genauso eben auch den Bedürfnissen der Beschäftigten gerecht werden.

Nach den zusätzlichen Belastungen vieler Beschäftigter aus diesem Bereich in den letzten Monaten (Umzug, kurzfristige Ankündigungen der neuen Arbeitszeiten, Sonntagsarbeit, usw.) müssen verträgliche Lösungen gefunden werden. Unnötige Belastungen sind zu vermeiden!

Mehr dazu auch unter diesem Link.

Freitag, 20. Mai 2016

Griechenland, ein Opfer neoliberaler Wirtschaftspolitik

Lied der Marktfetischisten

Die freien Märkte lasst nur walten,
das sei des Staates erste Pflicht.
Die "Unsichtbare Hand" wird halten
die ganze Welt im Gleichgewicht.

Die Märkte sind extrem sensibel,
sie reagieren höchst nervös
auf Störungen. Es dreht penibel
sich alles um den Reinerlös.

Zum Beispiel: Setzt man Märkten Schranken,
indem man sie reglementiert,
gerät das Geldsystem ins Wanken,
weil die Rendite kollabiert.

Wir fordern Freiheit für ihr Treiben
und das heißt darum Gewinn zu schreiben,
von jeglicher Moral befreit.

Natürlich werden Reiche reicher,
dich ungleich heißt nicht ungerecht.
Ihr Teichtum macht die Reichen weicher;
sie sprechen mehr, was doch nicht schlecht.

Die Märkte sind nunmal zerbrechlich,
drum ist Polemik nicht erlaubt.
Die Kräfte wirken unbestechlich.
Hört auf zu kritisieren! Glaubt!

aus "Vom seligen Schlaf der Gerechten" von Manfred Böhm

Freitag, 6. Mai 2016

Freude zum 1. Mai

Die Beschäftigten im Einzelhandel können sich freuen, denn ab dem 1. Mai kommt der zweite Teil der in 2015 verhandelten Tariferhöhung zur Anwendung, welche die vielen Kolleginnen und Kollegen durch ihren Einsatz bei den Streikmaßnahmen erkämpft haben. Ein solches Ergebnis ist nur möglich, wenn eine große Anzahl ver.di-Mitglieder vorhanden und aktiv ist.
Deshalb jetzt Mitglied werden, damit die Ergebnisse der kommenden Tarifverhandlungen mindestens ebenso gut oder sogar noch besser ausfallen werden.
Bei Interesse an einer ver.di-Mitgliedschaft bitte hier klicken.


Dienstag, 3. Mai 2016

Fragen erwünscht!

Die nächste Betriebsversammlung für die Baur-Gruppe findet am 13. Mai 2016 um 7 Uhr in der Baur-Sporthalle statt. Es sind wieder Fragen der Beschäftigten erwünscht.

Liebe Kolleginnen und Kollegen, macht davon Gebrauch.
Denn nur wenn auf Missstände hingewiesen wird, kann sich etwas verbessern.

Freitag, 29. April 2016

Achtung Personalgespäche!

Ein Thema in der gesamten Baur-Gruppe:
Immer wieder werden Beschäftigte zu Personalgesprächen gerufen.

Was Sie dazu unbedingt wissen sollten, erfahren Sie hier.